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=== Gedenktafeln === An Fischers Geburtshaus in Euskirchen, Kölner Straße 19, wurde eine Gedenkplatte angebracht. Als das Geburtshaus im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, blieb die Gedenktafel erhalten. Sie wurde an dem neu errichteten Gebäude an derselben Adresse wieder angebracht. In Erlangen wurde an dem Haus, in dem er von 1882 bis 1885 gearbeitet hatte, eine Gedenktafel angebracht. Am 12. Juli 2010 wurde in Berlin-Mitte, Hessische Straße 1, eine Berliner Gedenktafel enthüllt.
Quellen: de.wikipedia.org
An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gibt es ein Emil Fischer Centrum, in dem sich einige Lehrstühle aus dem Bereich Life Sciences zusammengeschlossen haben, sowie die Emil Fischer Graduate School of Pharmaceutical Sciences and Molecular Medicine. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker verleiht alle zwei Jahre für außerordentliche Verdienste auf dem Gebiet der Organischen Chemie die Emil-Fischer-Medaille. 1976 wurde der Mondkrater Fischer nach ihm und Hans Fischer benannt. Der Hörsaal des früheren Chemischen Instituts der Humboldt-Universität in der Hessischen Straße trägt den Ehrennamen Emil-Fischer-Hörsaal (heute Teil des Campus Nord). Weiterhin sind nach Emil Fischer das Emil-Fischer-Gymnasium in seiner Geburtsstadt Euskirchen, das Emil-Fischer-Gymnasium in Schwarzheide, die Emil-Fischer-Schule in Berlin, ein Oberstufenzentrum Ernährung und Lebensmitteltechnik (Benennung nach Emil Fischer seit 1993) und die Emil-Fischer-Straßen in Berlin, Euskirchen, Leuna, Krefeld und Leverkusen benannt.
Quellen: de.wikipedia.org
=== Citation for Chemical Breakthrough Award === Am 7. Oktober 2014 würdigte die Division of the History of Chemistry der American Chemical Society Emil Fischers Veröffentlichung Ueber die Conformation des Traubenzuckers und seiner Isomeren (1891), in der die erstmalige systematische Bestimmung der räumlichen Konfiguration eines Zucker beschrieben wird und die als Meilenstein der Stereochemie und der Kohlenhydratchemie gilt, als revolutionäre, zukunfts- und richtungsweisende Publikation mit dem „Citation for Chemical Breakthrough Award“. Sein damaliges Würzburger Institut wurde damit zu einer Historischen Stätte der Chemie ernannt.
Quellen: de.wikipedia.org
== Schriften (Auswahl) == Anleitung zur Darstellung organischer Präparate. [Würzburg] 1887; 3., neu durchgesehene und vermehrte Auflage. Verlag der Stahel’schen kgl. Hof- und Universitäts- Buch- und Kunsthandlung, Würzburg 1890; 4. Auflage ebenda 1893 (Digitalisat). Untersuchungen über Aminosäuren, Polypeptide und Proteine (1899–1906). Julius Springer, Berlin 1906, ISBN 978-3-642-98684-0 (Digitalisat). Untersuchungen in der Puringruppe (1882–1906). Julius Springer, Berlin 1907, ISBN 978-3-642-64913-4 (Digitalisat). Organische Synthese und Biologie. Julius Springer, Berlin 1908, ISBN 978-3-662-36421-5 (doi:10.1007/978-3-662-36421-5). 2., unveränderte Auflage, Julius Springer, Berlin 1912. Untersuchungen über Kohlenhydrate und Fermente (1884–1908). Julius Springer, Berlin 1909, ISBN 978-3-642-98686-4 (Digitalisat). Neuere Erfolge und Probleme der Chemie. Experimentalvortrag, gehalten in Anwesenheit S. M. des Kaisers aus Anlaß der Konstituierung der Kaiser Wilhelm–Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften am 11. Februar 1911 im Kultusministerium zu Berlin. Julius Springer, Berlin 1911, ISBN 978-3-642-99504-0 (doi:10.1007/978-3-642-99504-0). Untersuchungen über Depside und Gerbstoffe (1908–1919). Julius Springer, Berlin 1919, ISBN 978-3-642-98685-7 (Digitalisat). Max Bergmann (Hrsg.): Aus meinem Leben. Julius Springer, Berlin 1922 (Digitalisat) – Autobiografie. Weitere Druckausgaben u. a. 2011, ISBN 978-3-86195-530-6, 2013, ISBN 978-1-4840-2319-8. Max Bergmann (Hrsg.): Untersuchungen über Kohlenhydrate und Fermente. II (1908–1918).
Quellen: de.wikipedia.org
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